Aussteigerarbeit
Seitdem
uns Gott die Shelter-Häuser geschenkt hat, gingen Menschen darin ein
und aus. Zu Beginn waren es vorwiegend nordeuropäische Aussteiger und
"Sozialtouristen" , die auf Kreta hängen geblieben waren.
Aus
einer gewissen Unzufriedenheit heraus, gehen Menschen aus ihrer Heimat
und suchen woanders nach echten Lebenswerten. Auf der Suche nach neuen
Möglichkeiten durchstreifen sie Kreta und bleiben dort eine unbestimmte
Zeit. Die Aussteiger kommen aus unterschiedlichen
Gesellschaftsschichten. Die wenigsten dieser meinst jungen Menschen
integrieren sich in der Kretanischen Gesellschaft.
Das
Erlernen der Sprache, sowie mangelnde Berufsqualifikation sind u.a.
Hindernisse in der Integration. In der Inselkultur bleiben sie Fremde
oder Ausländer. Oft bleiben die Aussteiger unter sich und treffen sich
an bestimmten Plätzen. So gibt es Gegenden, an denen besonders viele
Deutsche oder Englischsprachige Aussteiger anzutreffen sind.
Zu
Beginn der Shelterarbeit 1990 ging es in erster Linie um solche
Menschen, die auf der Suche sind und offen für das Evangelium.
Durch
Gespräche und Besuche entstanden vielerlei Kontakte. Eine lange
Betreuungsarbeit setzte ein, Menschen kamen zum Glauben. Mit diesen
Junggläubigen begann dann eine zeitlich unbegrenzte
Jüngerschaftsschulung im Shelter.
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