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Mein Name ist Oliver, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet mit Melanie. Beruflich bin ich gelernter Feinmechaniker und Industriekaufmann sowie gelernter Landschaftsgärtner. Ich arbeite in Wuppertal in einer Firma zur Herstellung von Präzisionsformteilen im technischen Verkauf und der Messeorganisation. Ehrenamtlich fahren wir zu Gesprächsgruppen ins Gefängnis und arbeiten soweit es unsere Zeit zulässt bei der Gefährdetenhilfe Scheideweg mit. Info unter www.gefaehrdetenhilfe.de. Im Moment mache ich in Abendschule meinen Industriemeister im Fachbereich Metall.    
   
Geboren wurde ich in Stuttgart, in ein gutbürgerliches, solides, aber nicht christlich geprägtes Elternhaus. Mit 15 Jahren fing ich an zu rauchen und hatte intensive Kontakte zu Mädchen. Dies verstärkte sich mit zunehmendem Alter. Mit 16 kam auch immer häufiger Alkohol mit hinzu. Jedoch reichte es für einen guten Realschulabschluss und auch meine Ausbildung schaffte ich sogar mit Lehrzeitverkürzung. So im Alter von 19 - 21 Jahren verfing ich mich immer mehr in einer Frage nach dem Sinn dieses Lebens. Arbeiten und irgendwann sterben war mir zu wenig, ich wollte mehr. Ich machte mich auf, in verschiedenen Diskotheken zu arbeiten und die Nacht zum Tag zu machen. Dies hatte immer mehr kurzlebige Kontakte zu Frauen zur Folge, der Alkoholkonsum nahm stark zu und schließlich brachte auch eine meiner Freundinnen Haschisch mit in mein Leben. In mir hatte eine Lehre immer mehr an Platz gewonnen.

Diese Lehre ließ sich nicht füllen. Schnell kamen andere Drogen mit hinzu: Kokain, LSD, Heroin, Amphetamine. Diese Drogen ermöglichten mir kurzzeitig aus dem für mich sinnlosem Leben auszusteigen. Der Wunsch, diese Zeiten des "Aussteigens" zu verlängern, führte zu immer stärkerem Drogenkonsum. Dies hatte auch eine Kriminalisierung zu Folge: Drogen kosten viel Geld und letztendlich waren auch Betrug und Drogenhandel auf Dauer nicht abzuwenden.
Nach einer Verhaftung 1992 wollte ich aussteigen und versuchte eine Drogentherapie, jedoch hielt dies nicht lange. Schnell wurde ich wieder Rückfällig, da das Grundproblem der Sinnlosigkeit des Lebens nicht gelöste war. Schnell ging es wieder in den alten Kreis zurück. Das Spiel wiederholte sich öfter, bis ich 2000 über den Leiter der Suchtberatung Bruchsal eine Telefon Nummer von Kreta in die Hand bekam.

Aus meiner Existenznot heraus habe ich Michael Schwitzky in Kreta angerufen und um Zuflucht gebeten. Dort angekommen war ich überwältigt von dieser Liebe, die ich erfuhr. Die Menschen im Shelter waren ganz anders als alle Menschen die mir bisher begegnet waren und auch für meine Frage nach dem Sinn des Lebens hatten Sie eine Antwort. So kam es, dass ich mit einem jungen Christen, der im Shelter während seines Urlaubs mitgeholfen hatte, mein Leben Jesus Christus übergeben habe. Das Loch in meinem Herzen, die Leere in mir, füllte sich. Jesus füllte mich, seit diesem Tag musste ich nie wieder Drogen nehmen. Nach 3 Monaten im Shelter und sehr wertvoller Einführung in Gottes Wort durch Michael ging ich nach Hückeswagen. Dort zog ich in eine Wohngemeinschaft der Gefährdetenhilfe um zu lernen, was es heißt, als Christ zu Leben und um alte schlechte Angewohnheiten los zu werden.
 
       
  Dort habe ich auch meine Frau kennen gelernt und so haben wir 2003 geheiratet. Unsere Hochzeitsreise haben wir nach Kreta gemacht und ich durfte dort auch meine Taufe am Strand erleben. "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden." (2.Kor,5,17)

Für Fragen und Infos stehe ich gerne zur Verfügung unter: junginger_oliver@hotmail.com
 

 

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